St. Pölten rechnet im kommenden Jahr mit 9.000 Reisepassanträgen. 2019 wurden laut Angaben der Stadt 6.000 bis 7.000 Dokumente ausgestellt. Niederösterreichweit verloren heuer 190.000 Pässe ihre Gültigkeit. Dass es alle zehn Jahre zu einem Anstieg der Antragstellungen komme, liege an der Gebührenanhebung im Jahr 2000, wurde mitgeteilt.
Damals haben viele Bürger noch vor dem Preisanstieg einen neuen Ausweis beantragt. Die Papiere verlieren alle zehn Jahre ihre Gültigkeit, deswegen komme es zu einer "Spitze". Derzeit sei das Passamt nicht ausgelastet, daher sollten "Beantragungen vorzeitig eingebracht werden", informierte Magistrats-Referatsleiter Wolfgang Strasser.