Der ÖSV vertraut im Ski-Weltcup auf einen St. Pöltener. Hannes Zöchling (37) ist seit heuer Slalom-Chef der Damen. "Ich wollte immer schon mit Spitzensportlern arbeiten", erzählt er bei einem seiner raren Besuche in der Heimat. 50.000 Kilometer im Jahr ist er mit dem Auto unterwegs. Großes Saisonziel ist die WM im Februar in St. Moritz.
Der ÖSV vertraut im Ski-Weltcup auf einen St. Pöltener. Hannes Zöchling (37) ist seit heuer Slalom-Chef der Damen. "Ich wollte immer schon mit Spitzensportlern arbeiten", erzählt er bei einem seiner raren Besuche in der Heimat. 50.000 Kilometer im Jahr ist er mit dem Auto unterwegs. Großes Saisonziel ist die WM im Februar in St. Moritz.
"Im Schnitt schlafe ich 180 bis 200 Tage im Jahr auswärts", berichtet Zöchling, der seit 2010 beim ÖSV arbeitet und seither im Ski-Weltcupzirkus unterwegs ist. Lange Zeit war er als Konditionstrainer für Ausdauer und Schnelligkeit der Damen zuständig, seit heuer ist er im Damen-Weltcup-Team für die Technikgruppe rund um Carmen Thalmann und Katharina Truppe verantwortlich.
Seine Trainer-Aufgaben reichen von Piste präparieren über Zeitnehmung bis zur Videoanalyse. "Wir arbeiten daran, die schnellste Linie zu finden." Unter den sieben Athletinnen in seiner Gruppe befinden sich auch zwei Niederösterreicherinnen: Katharina Gallhuber (19) und Katharina Huber (21). Beide möchten sich heuer unter den Top 30 etablieren.
Das schrägste Erlebnis hatte Zöchling zu Beginn seiner Trainertätigkeit, als er für die Fitness von Seriensiegerinnen wie Nicole Hosp, Marlies Schild und Kathrin Zettel zuständig war. "Wir hatten einen offiziellen Fototermin mit den Rennläuferinnen in einer Therme", erinnert sich der St. Pöltener. Kaum war das Shooting zu Ende, schubsten ihn Nicole Hosp und Co. ohne Vorwarnung ins Wasser. Ob das Training am nächsten Tag eine Spur härter ausfiel, ist nicht überliefert.