St. Pöltner fuhr mit Skoda eine Million Kilometer

Originale Anzeige, Symbolfoto eines Skodas.
Originale Anzeige, Symbolfoto eines Skodas.Bild: Wikipedia/Thomas Doerfer [CC BY-SA 3.0], privat
Stolze 999.999 Kilometer fuhr Peter Preibisch aus St. Pölten mit seinem Skoda, unfallfrei und ohne Probleme – dann gab der Tacho auf.
Wenn der Motor besser läuft als der Tacho: 999.999 Kilometer legte der St. Pöltner Mietwagenunternehmer Peter Preibisch mit seinem Skoda Superb zurück. Kurz vor der Autobahnraststation Alland war es soweit: Nach zehn Jahren ohne Unfall oder technische Probleme sprang der Zähler auf die "magische" Zahl um.

Doch was kam danach? Die Antwort ist: Nichts. Der Tacho des Autos ist auf mehr einfach nicht ausgelegt, sprang auf "---.---" um und weigerte sich fortan, weiterzuzählen. Die Karriere im Transportservice ist deshalb für den Skoda jetzt vorbei, denn Preibisch kann nun, wie die "NÖN" berichten, kein Fahrtenbuch mehr führen.

Nur noch privat

Vom Autohaus Hofbauer, wo er das Auto zuletzt bereits alle drei Monate überprüfen ließ, bekam er 1.000 Euro Treuebonus geschenkt. "Beim Tacho können sie aber nicht viel machen, wenn man einen neuen einbauen würde, würde dieser wahrscheinlich auch sofort wieder auf die sechs Stricherl umspringen", erklärt Preibisch gegenüber "Heute".

CommentCreated with Sketch.51 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Auto wird deshalb künftig nur noch privat verwendet. Gefahren ist der Unternehmer meist selbst mit dem Wagen. Dabei war die Strecke zum Flughafen nach Schwechat (Bez. Bruck) die häufigste. "Ab und zu waren aber auch längere Strecken dabei. Wir waren zum Beispiel in Bordeaux oder Wismar", erzählt Preibisch. Nach Wismar im Norden Deutschlands sind es fast 1.000 Kilometer, nach Bordeaux im Süd-Westen Frankreichs knapp 1.700 Kilometer Fahrt von St. Pölten. (min)

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