26-jähriger Wiener sticht in Zug auf Fahrgäste ein

Die Messer-Attacke passierte in einem Zug
Die Messer-Attacke passierte in einem ZugBild: Daniel Schreiner (Symbolbild)

Am Heiligen Abend ist es in einem Zug im Bezirk Amstetten zu einer Messerattacke gekommen. Zwei Personen wurden verletzt, ein 26-Jähriger festgenommen.

Nach Informationen der Polizei Niederösterreich passierte der Angriff kurz nach 22.00 Uhr.

Ein 26-Jähriger aus Wien soll in einem Zug, der gerade im Bahnhof St. Valentin gehalten hatte, einen 46-Jährigen aus Krems an der Donau im Bereich des Halses mit einem Messer verletzt haben.

Als die alarmierten Beamten am Tatort eintrafen, befand sich der verletzte Mann bereits am Bahnsteig und erklärte der Polizei, dass sich der Angreifer noch immer im Zug aufhalten würde.

Auf zwei Personen eingestochen

Bei der Durchsuchung des Zuges fanden die Polizisten schließlich einen verletzten 18-Jährigen vor. Der Wiener hatte eine blutende Wunde am Hals. Auf den jungen Mann war offenbar ebenfalls eingestochen worden.

Laut Polizei wurde der junge Wiener von jenem 26-Jährigen verletzt, der zuvor auf den Mann eingestochen haben soll. Die Beamten konnten den Messerstecher schließlich festnehmen, er leistete keinen Widerstand.

26-Jähriger ist psychisch krank

Die mutmaßliche Tatwaffe, es handelte sich um ein Klappmesser, wurde sichergestellt. Der 26-Jährige, der vermutlich psychisch krank ist, und die Opfer standen in keinem Verhältnis zueinander.

Die Angriffe mit dem Messer seien plötzlich und unerwartet durchgeführt worden, so die Polizei. Die beiden Verletzten wurden in das Unfallkrankenhaus Linz eingeliefert, dort wurden sie ambulant behandelt und die Wunden im Halsbereich genäht.

Der 26-Jährige wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.



(red)

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