Staat nimmt 4 Milliarden Euro weniger Steuern ein

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) mit Schutzmaske im Nationalrat
Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) mit Schutzmaske im Nationalratpicturedesk.com/APA/Roland Schlager
Die Steuereinnahmen des Bundes brachen von Jänner bis Mai um knapp 11 Prozent ein, vier Milliarden Euro gingen durch Corona so für den Staat verloren. 

Fünf Monate zum Vergessen für Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP): Allein von Jänner bis Mai brachen die Steuereinnahmen des Bundes wegen Corona um vier Milliarden auf 32,2 Milliarden Euro ein. Das entspricht einem Minus von rund 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die empfindlichsten Einbußen musste der Fiskus bei der Abgabe auf Unternehmensgewinne alias Körperschaftssteuer hinnehmen. Hier gingen dem Staat 1,46 Milliarden Euro (–39 Prozent) durch die Lappen. Immerhin fast 1,1 Milliarden verlor der Bund bei der Umsatzsteuer, rund 750 Millionen bei der Einkommenssteuer.

Ein Miniplus von 58 Millionen blieb hingegen bei der Lohnsteuer übrig – trauriger Rest eines bis Mitte März hervorragend gelaufenen Jahres.

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