Szene

Staat will Bilder zurück- geben, Gurlitt holt sie ni...

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:35

Die Polizei sackte den kompletten Bilder-Bestand des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt (80) ein, weil angenommen wurde, dass es sich um Nazi-Raubkunst handelt. Vor einer Woche erklärte die Staatsanwaltschaft schließlich, dass dem alten Mann ein Teil der Bilder zurückgegeben wird. Doch nun sitzen die Zuständigen auf den Kunstwerken - Cornelius Gurlitt ist nicht erreichbar!

wird. Doch nun sitzen die Zuständigen auf den Kunstwerken - Cornelius Gurlitt ist nicht erreichbar!

Rund 1.400 Bilder, Gemälde und Zeichnungen räumten die Beamten aus Cornelius Gurlitts Münchner Wohnung. Inzwischen steht fest: 300 davon gehören dem alten Mann ganz sicher rechtmäßig. Das sind nach Angaben von Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) Bilder, die Mitglieder der Familie Gurlitt selbst angefertigt haben oder die erst nach 1945, nach dem Ende des Nazi-Regimes, entstanden sind. Diese soll Gurlitt nun zurückerhalten.

Keine leichte Aufgabe, denn selbst für die Taskforce "Schwabinger Kunstfund" war Gurlitt bisher nicht zu erreichen. "Für ein Gespräch braucht man einen Gesprächspartner", sagte die Leiterin der Expertengruppe, Ingeborg Berggreen-Merkel. "Ich habe versucht, ihn zu erreichen, es ist mir aber bisher nicht gelungen."

APA/red.

 

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