Finanzminister Gernot Blümel kündigte hat am Montag nochmals verschiedene Corona-Hilfen für besonders betroffene Unternehmen an. Auch soll es eine Erweiterung des Fixkostenzuschusses geben. Unternehmen wurden bisher rund 6,4 Milliarden Euro an Steuern gestundet.
Wie Blümel bei einer Pressekonferenz betonte, bleiben fünf Milliarden Euro davon den Firmen dank des sogenannten Verlustrücktrags tatsächlich als Liquidität. Für Betriebe aus besonders betroffenen Branchen, etwa Nachtgastronomie, Veranstalter oder Reisebüros, kündigte der Finanzminister einen 100-prozentigen Fixkostenzuschuss an. Bisher gab es bis zu 75 Prozent.
"Auch wenn die Stimmung in der Wirtschaft langsam besser wird, wird es weiterhin Branchen geben, für die die Aussicht über den Herbst hinaus trüb bleibt", so Blümel. Die gänzliche Fixkostenerstattung soll den betroffenen Unternehmen nun langfristig helfen.
Die zweite Phase des Fixkostenzuschuss startet im September. Die EU-Kommission muss noch zustimmen. Seit Anfang Juni zahlt der Staat bereits einen Zuschuss für Fixkosten bis zu 90 Millionen Euro pro Unternehmen, der nicht zurückbezahlt werden muss.