Österreich

Staatsanwalt will Todessturz klären

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:00

Nach dem tragischen Tod eines 75-jährigen Pensionisten während eines Rettungseinsatzes ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Sanitäter. Die Männer hatten den Patienten nicht angeschnallt, als sie ihn aus seinem Haus in Steinabrückl (Bez. Wr. Neustadt) trugen. Auch das Rote Kreuz will wissen, ob die Sanitäter Schuld trifft.

Rot-Kreuz-Sprecher Andreas Zenker wirkt betroffen, will auch nichts beschönigen: Ich weiß nicht, warum die Sanitäter den Mann nicht angeschnallt haben. Es müssen aber ganz außergewöhnliche Umstände gewesen sein, denn jeder Sanitäter weiß, dass man Patienten auf der Trage immer anschnallen muss. Trotzdem: Suspendiert werden die drei Sanis vorerst nicht. Das Rote Kreuz will die Justizermittlungen abwarten:
Erst wenn geklärt ist, ob der Pensionist wirklich an den Folgen des Sturzes starb und ob die Helfer fahrlässig gehandelt haben, wird das Rote Kreuz über Konsequenzen entscheiden. Einstweilen fahren die drei Sanis weiter Rettungseinsätze.Lisa Steiner

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