Wirtschaft

Staatsnahe Sparefrohs kassieren höchste Gagen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:45

"Dass ausgerechnet jene Manager in staatsnahen Betrieben die höchsten Gagen bekommen, die den größten Personalabbau zu verantworten haben, ist ein Schlag ins Gesicht der vielen fleißigen Arbeitnehmer." Die ÖAAB-FCG-Chefin Gabriele Tamandl ist schockiert über den neuesten Einkommensbericht des Rechnungshofes.

"Dass ausgerechnet jene Manager in staatsnahen Betrieben die höchsten Gagen bekommen, die den größten Personalabbau zu verantworten haben, ist ein Schlag ins Gesicht der vielen fleißigen Arbeitnehmer." Die ÖAAB-FCG-Chefin Gabriele Tamandl ist schockiert über den neuesten Einkommensbericht des Rechnungshofes.

Penibel werde darin aufgelistet, wer die Spitzenverdiener in Österreich sind. So erhielten die Vorstandsmitglieder der  819.200 Euro.

Dreimal mehr als der Kanzler

Die meisten der 53 Topmanager in staatsnahen Gesellschaften oder Staatsbetrieben bekommen ein Jahreseinkommen von über 285.600 Euro und verdienen damit bis zu dreimal mehr als der Bundeskanzler.

Auch in schwer defizitärer Kultur

Hochbezahlte Manager gibt es auch in einigen Kulturbetrieben: So betragen etwa die  Jahresgagen in der Volksoper 471.000 Euro und im immer noch 470.000 Euro. "Derartige Gehälter sind ein Affront gegenüber den vielen Mitarbeitern, die in diesen Betrieben schon längst effizient und leistungsorientiert zu arbeiten haben und nun auch noch um ihren Job fürchten müssen", kritisiert Tamandl.

Die ÖAAB-Vizechefin fordert volle Transparenz bei Managereinkommen. Mitarbeiter aber auch die Politiker könnten sich so ein besseres Bild machen, welche Kosten derartige "Spar-Manager" mit einer Monatsgage von bis zu 72.000 Euro eigentlich verursachen.

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