Schaut ein Igel in die Röhre bleibt er stecken und die Feuerwehr muss ihn retten. Der Kleine war vor einem Wohnhaus in Alkoven (Bez. Eferding) in ein zehn Zentimeter dickes Abflussrohr geplumpst, konnte nicht mehr raus.
Der Vierbeiner steckte mit seinen Stacheln in knapp einem halben Meter Tiefe fest. Der Hausbesitzer hatte das fiepsende Tier gehört. Ein Versuch, den Igel selbst zu befreien, scheiterte. Schließlich konnte nur noch die Feuerwehr helfen. "Es blieb uns nichts anderes übrig, als das Rohr freizugraben", sagt Vizekommandant Markus Unter zu "Heute".
Nach rund einer Stunde war das kleine Stachelknäuel aus seinem Gefängnis befreit. Kurz danach setzten die Helfer den Igel wieder im Wald aus. Er hatte zwar ein paar Stacheln verloren, sauste aber schnell davon.