Stadt bittet bedürftige Familien zur Kassa

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt. Doch die rot-grüne Regierung dürfte die Weihnachtsferien dazu genützt haben, sich die nächsten Belastungen für die Wiener auszudenken.

Brisant: Diesmal trifft es sozial schwache Familien. Konkret geht es um den Verein "Wiener Jugenderholung". Dieser führt im Auftrag der Stadt Erholungsaktionen für Kinder aus einkommensschwachen Familien durch. Bisher mussten Eltern mit einem Familieneinkommen bis 1400 Euro pro Kind für bis zu drei Wochen Erholung zehn Euro Beitrag bezahlen. Im Bildungsausschuss wird nun die Verdoppelung dieses Betrages auf 20 Euro beschlossen. Die Einkommensgrenze wurde dafür auf 1500 Euro angehoben.

VP-Bildungssprecherin Isabella Leeb übt heftige Kritik an dieser Erhöhung: „Für skurrile Beauftragte der Stadt ist Geld da! Gleichzeitig bittet man bedürftige Familien zur Kasse. Das ist das soziale Wien Marke Rot-Grün.“

Im Büro von Stadtrat Christian Oxonitsch (SP) verweist man auf die Anhebung der Einkommensgrenze. Dadurch erreiche man mehr Menschen.

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