Angesichts der sich zuspitzenden allgemeinen Infektionslage, der Betten-Knappheit in Intensivstationen und der gesetzlichen Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen, richtet die Wiener Stadtverwaltung einen dringenden Appell an die Wiener Bevölkerung.
Dieser betrifft Vorsichtsmaßnahmen vor einem Besuch eines Amts. Wenn geht, sollten Anträge online erledigt werden. Das ist bereits bei einem Großteil möglich. Das gesamte Angebot lässt sich über die Amtshelferseiten der Stadt Wien abrufen. So sind etwa das Beantragen von Beihilfen oder des Parkpickerls sowie die Unterstützung für Volksbegehren schon auf digitalem Wege möglich.
Für all jene, die kein Internet haben, lässt sich auch vieles über einen Anruf in der zuständigen Dienststelle der Stadt Wien erledigen. Nicht jede Frage muss mit persönlichem Erscheinen gekoppelt sein, erinnert die Stadt. Und ruft um Nachsicht auf: "Bitte haben Sie Geduld, wenn Sie nicht sofort Ihre/n zuständige/n MitarbeiterIn erreichen – man ist gerade mit den Anliegen anderer KundInnen beschäftigt".
Nur in absolut unumgänglichen Situationen, etwa der Erneuerung des Reisepasses, Personalausweises oder einer Lebensbestätigung muss man zur Identifizierung persönlich am Amt erscheinen. Um hier die Gefahr der Ansteckung so gering wie möglich zu halten, empfiehlt die Stadt Wien dringend vor jedem persönlichen Termin in einer Dienststelle der Stadt Wien (Abteilung oder Bezirksamt) einen Coronatest zu machen. Entweder in einer der städtischen Teststraßen (eine Liste findest Du hier) oder etwa in einer Apotheke.
Dies sei im Interesse aller Kunden aber auch der Mitarbeiter der Stadt Wien. Die Empfehlung, einen Test vor dem persönlichen Amtstermin zu machen, sei auch im Medizinischen Krisenstab der Stadt Wien verabschiedet worden.
Bis zur Entspannung der allgemeinen Situation könne aus Sicherheitsgründen keine "Laufkundschaft" in den Ämtern betreut werden kann. Termine werden nur nach Vereinbarung (telefonisch, postalisch, online) wahrgenommen.