Stadt erweitert Zecken-Impfstraße um 800 Termine

Stadtchef Michael Ludwig machte es vor, tausende Wiener folgten seinem Beispiel. Aufgrund des großen Interesses erweitert die Stadt das Angebot nun um 800 zusätzliche Termine. 
Stadtchef Michael Ludwig machte es vor, tausende Wiener folgten seinem Beispiel. Aufgrund des großen Interesses erweitert die Stadt das Angebot nun um 800 zusätzliche Termine. Helmut Graf
Aufgrund des großen Interesses erweitert die Stadt ihre Impfstraßen in der Messe Wien. Ab Freitag gibt es zusätzliche 800 Termine. 

Die laufende FSME-Impfaktion der Stadt Wien stößt auf großes Interesse der Wiener. Um den, während der Corona-bedingten Zwangspause entstandenen Rückstau abzuarbeiten, richtete die Stadt in der Halle D der Messe Wien (Leopoldstadt) zwei Impfstraßen ein. Noch bis 25. Juli können sich die Wiener hier gegen Zecken impfen lassen. Ingesamt standen 2.400 Termine zur Verfügung, doch diese waren innerhalb von nur wenigen Tagen ausgebucht. Daher wird das Angebot um 800 weitere Plätze erweitert, ab Freitag sind diese verfügbar. Die Termine können wie bisher über die Website http://impfservice.wien und telefonisch unter 01/4000 8015 gebucht werden. Dies ist notwendig, um einen geordneten Ablauf zu gewährleisten. 

"Wiener nehmen unkompliziertes Impfservice sehr gut an"

"Es freut mich sehr, dass unsere Impfaktion so gut angenommen wird. Wir sehen, dass die Wienerinnen und Wiener Impfangebote gerne annehmen, wenn sie einfach und unkompliziert zugänglich sind. Diese Erkenntnis werden wir auch für weitere Impfaktionen mitnehmen", betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Auch die stellvertretende Landessanitätsdirektorin Ursula Karnthaler zeigt sich erfreut über das große Interesse. "Es hat sich bewährt, dass wir in der Messe Wien eine zentrale und gut erreichbare Anlaufstelle geschaffen haben. Wir können hier ohne große Wartezeiten auf sichere Art eine große Zahl an Menschen impfen und haben alles Mögliche getan, um rasch weitere Termine zu schaffen."

In der Halle D gelten strikte Hygienevorschriften, die Räumlichkeiten und das Terminkonzept bieten sehr gute Voraussetzungen, um Menschenansammlungen zu vermeiden und die Abstandsregeln einzuhalten. Mitzubringen sind neben dem Impfpass sowie der E-Card Mund-Nasen-Schutz und ein eigener Kugelschreiber. Terminbestätigungen werden den Kundinnen und Kunden per E-Mail und SMS geschickt. Die Bezahlung erfolgt mittels Erlagschein (Kosten: 18,57 Euro mit E-Card plus 10,01 Euro Impfhonorar). Bei Kindern bis zum 15. Geburtstag entfällt das Impfhonorar, es muss nur der Selbstbehalt bezahlt werden. Der Impfstoff muss nicht selbst gekauft werden, sondern ist vor Ort vorrätig.

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