Der Streit um das Cafe Schloss Cobenzl hat ein vorläufiges Ende. Der Pächter muss jetzt binnen zwei Wochen das Feld räumen, sonst kommt der Gerichtsvollzieher, wie ORF Wien berichtet. Olaf Auer will aber nicht aufgeben und kämpft weiter gegen die Stadt Wien.
Der hat ein vorläufiges Ende. Der Pächter muss jetzt binnen zwei Wochen das Feld räumen, sonst kommt der Gerichtsvollzieher, wie ORF Wien berichtet. Olaf Auer will aber nicht aufgeben und kämpft weiter gegen die Stadt Wien.
Seit drei Jahren tobt der Streit zwischen der Stadt Wien und dem Pächter des Cafe Schloss Cobenzl. Nun wurde in zweiter Instanz entschieden, dass Olaf Auer ausziehen muss. Die Stadt Wien will das Ausflugsziel zeitgemäß umgestalten und hatte eine Räumungsklage eingebracht, berichtet der ORF-Wien. Pächter Olaf Auer wollte das nicht hinnehmen und verwies auf seinen 30 Jahr alten Hauptmietvertrag.
Nun kündigte Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) an, dass der Pächter binnen zwei Wochen das Feld räumen muss: "Passiert das nicht, können wir uns einen gerichtlichen Exekutionstitel holen und dann macht das der Gerichtsvollzieher im Namen der Stadt", so Sima zu "Wien heute".
Auer will das aber nicht hinnehmen: Er hätte einen Hauptmietvertrag. Doch jetzt meldete die Gemeinde einen Eigenbedarf an, Auer müsste alle vier Gebäude verlassen und kann sein Lebenswerk nicht seiner Familie vererben.
Sima will aus dem Schloss Cobenzl ein Ausflugs- und Essenslokal machen, ein Teil der Gebäude soll für Veranstaltungen des Weinguts Cobenzl genutzt werden. Wie es für Olaf Auer weitergehen soll, ist noch nicht klar.