Stadt Linz verkauft Teile des Krempl-Hochhauses

Die Stadt Linz verkauft Anteile von Wohnungen im Krempl-Hochhaus.
Die Stadt Linz verkauft Anteile von Wohnungen im Krempl-Hochhaus.Bild: Google Maps

Um "Wohnraum zu schaffen", so Linz-Vize Forsterleitner, verkauft die Stadt 187.000 Quadratmeter Grund. Darunter auch Anteile am Krempl-Hochhaus.

"Die Stadt Linz wachst seit vielen Jahren uberproportional stark – derzeit leben rund 204.500 EinwohnerInnen in der Landeshauptstadt. Das bringt eine entsprechend hohe Nachfrage nach zusatzlichem Wohnraum mit sich", so der Linzer Vize-Bürgermeister Christian Forsterleitner (SPÖ).

Deshalb habe sich die Stadt Linz dazu entschlossen, sich erneut von "nicht strategischen Liegenschaften" zu trennen. Heißt: "Wir werden auch heuer wieder Baugrundstücke verkaufen", so Forsterleitner. Es geht um insgesamt 187.000 Quadratmeter (das sind fast 27 Fußballfelder). Allerdings nicht nur unbebaute Grundstücke. So will man etwa auch Wohnungsanteile im Krempl-Hochhaus loswerden. Oder ein Haus in der Fröbelstraße.

Der Großteil der Liegenschaften, die die Stadt verkaufen will, liegt im Linzer Suden. Daruber hinaus gibt es noch fur die Stadt aufwandig zu betreuende Waldflachen außerhalb von Linz (z.B. Pasching), die ebenfalls zum Verkauf stehen.

Auf Linzer Stadtgebiet werde es aber auch weiterhin keinen Verkauf von Wald geben, um die stadtischen Naherholungszonen und den Grungurtel fur die Bevolkerung zu sichern, heißt es. „Diese Flachen sind wichtig fur das Klima in der Stadt und damit ein „gruner Schatz", der die hohe Lebensqualitat sichert. Wald auf Stadtgebiet bleibt daher selbstverstandlich auch weiterhin im offentlichen Eigentum", so Forsterleitner.

Die aktuelle Liste der zum Verkauf stehenden Liegenschaften ist ab sofort unter diesem Link abrufbar. Bis spatestens 20. Juni 2017 konnen Kaufangebote an den zustandigen Ge- schaftsbereich Gebaudemanagement und Tiefbau ubermittelt werden.

Übrigens: Durch den bisherigen Verkauf von mehr als 50 nicht strategischen Immobilien in den vergangenen beiden Jahren konnten rund 30 Mio. Euro erlost werden.

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