Die Stadt Linz will mit einer neuen Strategie gegen Arbeitslosigkeit kämpfen. Das Wirtschaftsservice der Stadt will innovative Unternehmen und Startups besser unterstützen und fördern. Etwa, indem man eine Crowdfunding-Kampagne durchführt, um Werbung für direkte Beteiligung der Linzer an innovativen Unternehmen zu machen.
Die Wirtschaftliche Lage ist in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise nicht einfach, vor allem der Kampf um neue Jobs stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen.
"Leider gibt es in diesem Zusammenhang kaum Impulse vom Wirtschaftsressort (ÖVP-geführt, Anm.)", so Stadt-Vize Christian Forsterleitner von der SPÖ. Deshalb solle jetzt das Wirtschaftsservice der Stadt in diesem Bereich aktiv werden.
Am 5. September wird Standort-Managerin Anke Merkl-Rachbauer neue Leiterin der Abteilung Wirtschaft und EU der Stadt Linz. Sie soll für einen "Neustart" sorgen, innovative Projekte umsetzen. Sie sieht der Plan der SPÖ Linz aus:
5 Punkte für neue Strategie:
- Durchführung einer Crowdfunding-Kampagne, bei der Linzerinnen und Linzer animiert werden, direkt in kreative, innovative Unternehmen zu investieren und diese finanziell unterstützen.
- Gezielte Förderung von Start Ups mit einem Fördertopf
- Potenziale der Kreativwirtschaft mit Industrie und Unis besser verknüpfen
- Abbau bürokratischer Hürden für kleinere Unternehmen
- Entwicklung eines Industriestandort-Sicherungsfonds