Stadt streicht Förderung für Frauen-Schwimmen

MA51 streicht Förderung von Frauen-Schwimmkursen, FP-Vizebürgermeister Dominik Nepp (Mitte) springt ein. (c) FPÖ Wien
MA51 streicht Förderung von Frauen-Schwimmkursen, FP-Vizebürgermeister Dominik Nepp (Mitte) springt ein. (c) FPÖ WienBild: zVg
Im Rahmen von "Frau und Sport" unterstützte die Stadt Wienerinnen, die bei der Sport Union Wien einen Schwimmkurs besuchten. Damit ist nun Schluss, die FP ist verärgert.
"Die Stadt Wien hat den Zuschuss für den Schwimmkurs 'Frau und Sport' der Sport Union Wien einfach ersatzlos gestrichen. Der Kurs kostet pro Semester 100 Euro, wobei die MA 51 jeder Teilnehmerin stets 30 Euro Förderung zukommen ließ. Nun müssen die 12 Seniorinnen den gesamten Kursbetrag aus eigener Tasche bezahlen", zeigt sich der Wiener Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) verärgert.

Förderung-Aus wegen fehlender Treffsicherheit

Gegenüber "Heute" erklärt die MA51–Sport Wien: "Die Sportangebote der Stadt Wien werden laufend evaluiert. Die 'Frau und Sport'-Kurse wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren bis Sommer 2018 gefördert. Die Teilnehmerinnenanzahl hat jedoch sehr stark variiert, wodurch die Treffsicherheit der Fördermittel nicht mehr in ausreichendem Maß gewährleistet war", erklärt die MA51. Daher wurde die Kooperation nicht verlängert.



CommentCreated with Sketch.15 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Sport Union habe aber selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, die Kurse zu veranstalten. Dazu stünden die Sportanlagen der Stadt zu sehr günstigen Tarifen zur Verfügung.



"Die in diesem Bereich eingesparten Mittel stehen den Wiener Sportvereinen im Zuge der Sportförderung selbstverständlich weiterhin zur Verfügung. Es handelt sich also ausschließlich um eine Umschichtung im Zuge der laufend evaluierten Schwerpunktsetzungen", betont die MA51.

Nepp übernimmt Kosten

Viezbürgermeister Nepp bleibt bei seiner Kritik: "Für die Rathausturm-Verhüllung macht Rot-Grün schnell 30.000 Euro locker. Aber 30 Euro pro Person sind ihnen zu viel. Die Prioritätensetzung ist himmelschreiend. Anstatt froh zu sein, wenn Damen im fortgeschrittenen Alter etwas für ihre Gesundheit tun, wird ihnen der Zugang zum Schwimmkurs erschwert".

Die Kosten für die weggefallende Förderung in Höhe von 720 Euro zahlt der Politiker nun aus eigener Tasche. (lok)

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