Stadt und Volkshilfe gemeinsam für Wohnungssicherheit

"Der gemeinsame Standort der Stadt Wien und der Volkshilfe im Bereich der Wohnungssicherung, ermöglicht uns die Bündelung und Stärkung der vorhandenen Expertise", erklärt Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ).
"Der gemeinsame Standort der Stadt Wien und der Volkshilfe im Bereich der Wohnungssicherung, ermöglicht uns die Bündelung und Stärkung der vorhandenen Expertise", erklärt Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ).Denise Auer
Seit heute befinden sich die Beratungsstellen von Stadt Wien und der Volkshilfe unter einem Dach. So soll die gezielte Unterstützung rascher erfolgen.

Die Fachstelle für Wohnungssicherung (FAWOS) der Volkshilfeberät und begleitet Menschen bei drohendem Wohnungsverlust und arbeitet im Auftrag der Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien. Seit heute werden die Leistungen der FAWOS mit dem bestehenden Wohnungssicherungsangebot der Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien gebündelt und im neuen Zielgruppenzentrum Erdbergstraße 228 (Simmering) zusammengeführt.

Die Fachstelle für Wohnungssicherung bietet Personen, die von drohendem Wohnungsverlust betroffen sind, Unterstützung bei zahlreichen Problemlagen – darunter Information und Beratung zu möglichen Beihilfen sowie Hilfe bei der Erstellung von Ratenvereinbarungen und Verhandlungen mit VermieterInnen, Hausverwaltungen und AntwältInnen. Im Zuge eines Finanzcoachings werden mittels der Erstellung von Haushaltsplänen Lösungen für die oft angespannte finanzielle Situation der betroffenen Personen erarbeitet.

Die nun umgesetzte räumliche Zusammenführung der FAWOS der Volkshilfe Wien mit den Angeboten der Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien wird die Betreuungsqualität weiter verbessert. Unterstützung suchende Personen profitieren von der Bündelung der Angebote unter einem Dach.

Hacker: "Stärkung der vorhandenen Expertise"

"Der gemeinsame Standort der Stadt Wien und der Volkshilfe im Bereich der Wohnungssicherung, ermöglicht uns die Bündelung und Stärkung der vorhandenen Expertise", erklärt Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ). "Zudem ergeben sich nachhaltige Synergien, die besonders Kundinnen und Kunden mit eingeschränkter Mobilität entgegenkommen. So finden sich in unmittelbarer Nähe des Standorts wichtige Kooperationspartner wie etwa die Schuldnerberatung Wien, Wiener Wohnen oder die Volkshilfe Wien - Wohndrehscheibe."

Die Zusammenführung der Fachstelle für Wohnungssicherung mit dem Zielgruppenzentrum für obdachlose Personen, der Wohnungssicherung sowie der Energieunterstützung und Dauerleistungen kombinieren die Anlaufstellen für von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen unter einem gemeinsamen Dach. Dies ermögliche einen gemeinsamen Anknüpfungspunkt für Kunden und Kooperationspartner sowie die Einbindung neuer Angebote im Bereich Beratung, psychosoziale und finanzielle Unterstützung, ergänzt MA 40-Abteilungsleiterin Agnes Berlakovich.

"Zahlreiche Vorteile für Kundinnen und Kunden"

Erfreut zeigt sich auch die Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien Tanja Wehsely: "Wir als Volkshilfe Wien freuen uns sehr, bei diesem wichtigen Schritt der Zusammenführung der Service-Angebote im Bereich der Wohnungssicherung einen Beitrag leisten zu können. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzträgerinnen und -Träger unter einem gemeinsamen Dach, bringt zahlreiche Vorteile für unsere Kundinnen und Kunden. Das Projekt ist für uns leuchtendes Beispiel, wie die Kompetenzen von NPO und Stadt Wien ideal zusammenwirken können und sich nachhaltig positiv in der gebotenen Service-Qualität widerspiegeln", so Wehsely.

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