Stadt Wien hat Steuern hinterzogen

Bild: Helmut Graf
Die Wiener Friedhofsgärtner feiern einen Teilerfolg im Kampf gegen die Bestattung Wien.

Bei der Klage ging es unter anderem darum, dass die Friedhöfe Wien - eine Schwestergesellschaft der Bestattung Wien -  Kunden das Entfernen von Blumengebinden und Trauerkränzen als Zusatzleistungen anbieten –und zwar ohne Umsatzsteuer zu verrechnen.

In einer Einstweiligen Verfügung wird dieses Vorgehen nun als gesetzeswidrig bezeichnet. „Unter dem Vorwand, was Besonderes zu bieten, knöpfen die Friedhöfe den Kunden zusätzlich zu den ohnehin sündteuren Bestattungskosten auch noch 58 Euro ab“, ärgert sich Gärtner-Anwalt Dominik Konlechner von der Kanzlei JMKS.

Unlauterer Wettbewerb

Weil andere Umsatzsteuer zahlen müssen, liegen die Friedhöfe Wien mit 20 Prozent unter den Kosten ihrer Mitbewerber. „Das ist eindeutig unlauterer Wettbewerb“, zitiert Konlechner aus dem Urteil.

Von Maria Jelenko

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