Stadt Wien zahlt 75.000 für Film über Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek gilt als eher Kamerascheu – das Bild ist aus dem Jahr 2008
Elfriede Jelinek gilt als eher Kamerascheu – das Bild ist aus dem Jahr 2008picturedesk.com
Der Filmfonds Wien, ein Fördertopf der Stadt Wien, hat für einen Film über die Künstlerin Elfriede Jelinek rund 75.000 Euro Fördergeld zugesagt.

Im Jahr 2004 hat die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek für ihr Werk "den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen" den Nobelpreis für Literatur erhalten. Jetzt soll ihr Leben verfilmt werden.

"Elfriede Jelinek - Die Sprache von der Leine lassen" soll der Film heißen, der sich derzeit noch in Produktion befindet. Regie und Drehbuch kommen von Claudia Müller, die 2015 schon einen Film über die Künstlerin Valie Export gemacht hat.

"Nestbeschmutzerin"

Elfriede Jelinek ist bekannt für ihr Schreiben gegen Missstände im öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, von ihren Gegnern wurde sie oft als "Nestbeschmutzerin" bezeichnet.

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Elfriede Jelinek

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