Stadthallen-Boss: "Sind keine Hochzeit mit 700 Leuten"

Dominic Thiem, Stadthallen-Boss Herwig Straka
Dominic Thiem, Stadthallen-Boss Herwig Straka
(Bild: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer)
Aufschlag für die Erste Bank Open! "Das Turnier findet statt", versichert Turnierboss Herwig Straka. Für die Fans gibt es ein Sicherheits-Konzept.

Nur 1.500 Zuschauer dürfen bei den Tennis-Hits in der Stadthalle ab 26. Oktober dabei sein. "Es gibt ein spezielles Sicherheits-Konzept", erklärt Turnier-Chef Herwig Straka. "Die Zuschauer werden in der Halle sitzen, aber nicht viel machen können. Es wird auch verschiedene Eingänge für alle geben. Wir spielen erstmals in zwei Sessions, Day und Night. So können doppelt so viele Fans in die Halle, man muss dafür nicht länger als 3-4 Stunden bleiben. Die Sitze sind im Schachbrett-Muster angeordnet, mit eineinhalb Meter Abstand."

Der "Vorverkauf neu" für das Turnier beginnt am 5. Oktober. Den Zuschauern soll mit den strengen Auflagen auch ein Gefühl von Sicherheit vermittelt werden. "Wir zeigen den Leuten, dass Veranstaltungen sicher sein können, keine Hochzeit mit 700 Leuten", meint Straka. Den Fans wird außerdem trotz der strengen Auflagen einiges geboten.

"Vier der Top acht der Weltrangliste haben wir bereits genannt", berichtet Straka. Ob allerdings die Tennis-Ikonen Novak Djokovic und Rafael Nadal erstmals in Wien aufschlagen, ist noch offen. "Sie werden das noch entscheiden, können dann eine Wildcard bekommen." Vor allem mit Nadal habe es lange Gespräche gegeben, seine Entscheidung ist laut Straka auch von seinen Leistungen bei den French Open in Paris abhängig.

Ähnlich wie bei den Grand-Slam-Turnieren wird es in Wien auch eine "Bubble" für die Spieler geben - wenn auch in etwas anderer Form. Straka: "Wir reservieren eigene Räume in Restaurants, damit sie ein wenig rauskommen aus den Hotels. Das hat in New York nämlich einige gestört. Pro Spieler sind nur zwei Betreuer erlaubt. Sie haben eigene Bereiche in der Halle, treffen nicht mit den Fans zusammen."

Das gilt auch für Titelverteidiger Dominic Thiem, der sich dennoch auf sein Heim-Turnier vor Fans auf den Rängen freut. "Ich denke gerne an den Wien-Sieg zurück. Es war einer meiner wichtigsten und emotionalsten Titel, ein Kindheits-Traum, der sich erfüllt hat. Nur die US Open waren noch wichtiger. 1.500 Zuschauer in der Stadthalle können richtig laut werden. Ich freue mich darauf, vor den Fans aufschlagen zu können."

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