Österreich

Stadthallenbad könnte Stadtrat Kopf kosten

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:21

In der Causa Stadthallenbad übt die Wiener FPÖ Druck auf die Stadt aus: Am Mittwoch wird auf Verlangen der FPÖ eine Sondergemeinderatssitzung dazu abgehalten. Am Dienstag forderte Klubchef Johann Gudenus außerdem den Rücktritt des für städtische Bäder zuständigen Stadtrats Christian Oxonitsch (S).

  übt die Wiener FPÖ Druck auf die Stadt aus: Am Mittwoch wird auf Verlangen der FPÖ eine Sondergemeinderatssitzung dazu abgehalten. Am Dienstag forderte Klubchef Johann Gudenus außerdem den Rücktritt des für städtische Bäder zuständigen Stadtrats Christian Oxonitsch (S).

Einen Misstrauensantrag halten sich die Freiheitlichen offen, er ist aber vorerst nicht geplant: "Es braucht keinen Misstrauensantrag, dass er selbst seine Verantwortung erkennt." Weiters forderte Gudenus erneut einen permanent tagenden Anti-Korruptionsausschuss. Die 27 FP-Mandatare sowie der fraktionslose Abgeordnete Wolfgang Aigner würden für die Einrichtung stimmen. Zwei Unterschriften fehlen somit noch. Gudenus hofft, dass die Schwarzen mitziehen: "Was diesen Fall betrifft, glaube ich, Im Detail ging Gudenus auf die Generalsanierung der Stadthallenbads ein, wo aufgrund erheblicher Baumängel vor Monaten ein Baustopp verhängt wurde.

4,3 Mrd. Euro Kosten für Bauskandale in Wien

Die Bürger würden eine "Firewall" gegen die Verschwendung von Steuergelder brauchen, betonte der Klubchef. Berechnungen der Freiheitlichen zufolge hätten die diversen Bauskandale der Stadt - inklusive Stadthallenbad - Kosten in der Höhe von rund 4,3 Milliarden Euro verursacht. Gudenus wies darauf hin, dass es sich dabei um den Schuldenstand Wiens mit Jahresende 2012 handle.

 

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