Stadthallenbad: Wirbel um Auftragsvergabe

Die Aufregung um die Sanierung des Stadthallenbades reißt nicht ab. Es könnte ein Finanzdebakel drohen, die Besucher bleiben bisher aus und nun deckte das "profil" auch noch auf, dass eine Baufirma mitarbeitete, deren Chefin die Ehefrau von Wien-Holding-Chef Peter Hanke ist.
Die Aufregung um die Sanierung des Stadthallenbades reißt nicht ab. Es könnte ein, die Besucher bleiben bisher aus und nun deckte das "profil" auch noch auf, dass eine Baufirma mitarbeitete, deren Chefin die Ehefrau von Wien-Holding-Chef Peter Hanke ist.

Auf einer offiziellen Liste der an der Sanierung beteiligten Firmen scheint auch eine Voitl & Co Baugesellschaft auf. Das Wiener Unternehmen gehört zum Firmenimperium des Investors Georg Stumpf. Geschäftsführerin der Voitl Baugesellschaft ist seit 2010 Sabine Hanke, Ehefrau von Peter Hanke. Der ist Geschäftsführer der Wien Holding und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadthallenbad-Betriebsgesellschaft.

Hanke bestreitet Beeinflussung der Ausschreibung

Peter Hanke schließt gegenüber "profil" Interessenskollisionen aus: "Es gab in keiner Art und Weise irgendeine Beeinflussung der Ausschreibungen durch mich oder durch die Wien Holding. Bei der Ausschreibung, die durch den Generalplaner Georg Driendl erfolgt ist, war die Firma Artbau Bestbieter. Artbau wurde vom Büro Driendl der Stadthallen-Geschäftsführung vorgeschlagen. Voitl ist kein Auftragnehmer der Stadthalle, sondern Subunternehmer der Firma Artbau."

Erst 71 Schwimmer am Dienstag

Das generalsanierte Stadthallenbad wurde vergangene Woche mit dreijähriger Verspätung wieder eröffnet. Die Besucher bleiben allerding, vielleicht auch durch die Hitze, aus.  "Mit Stand 15.17 Uhr" zählte man am Dienstag erst 71 Schwimmer und 15 Saunagäste.

 
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