Stadtmensch: Freiwillig für alle in sozialer Notlage

Martina Z. engagiert sich ehrenamtlich im sozialen Verein "stadtmenschen wien", wo sie Menschen bei Problemen berät.
Martina Z. engagiert sich ehrenamtlich im sozialen Verein "stadtmenschen wien", wo sie Menschen bei Problemen berät.Bild: Denise Auer

"Heute" holt Helfer aus verschiedenen Vereinen auf die Bühne. Diesmal Martina Z., die freiwillig beim sozialen Verin der "stadtmenschen wien" mithilft.

Martina Z. hätte in ihrem Leben eigentlich genug zu tun: Die 45-jährige ist dreifache Alleinerzieherin von schulpflichtigen Kindern, muss jeden Euro zweimal umdrehen und arbeitet dennoch zweimal pro Woche als ehrenamtliche Freiwillige für die "stadtmenschen wien".

Jeweils zwei Stunden steht sie dann an den Volkshochschulen in zwei Wiener Bezirken für Sprechstunden zur Verfügung. Häufigste Fragen laut Martina Z.: "Wohnungsprobleme, Mietkosten, nicht geleistete Alimente, aber auch die Fragen nach kostenlosen Freizeitangeboten für Kinder."

Bei den "stadtmenschen wien" – sie zählen 70 Mitarbeiter – wird auf "niederschwellige Kontaktaufnahme" gesetzt. Das heißt: Die Beratung ist kostenlos, anonym und ohne Voranmeldung möglich. Sprecherin Rettenmoser betont: "Wir stehen aber nicht in Konkurrenz zu den vielen sozialen Beratungsstellen sondern sehen uns einfach als Plattform, die schnell und unbürokratisch vermittelt."

Das Alter der Freiwilligen reicht von 18 bis 70 Jahren.

(red)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Wiener WohnenWiener Wohnen

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen