Stadträtin und Bezirkschef schaufeln für das Klima

Bis Ende Oktober wird der Trude Waehner-Platz bei der Einmündung der Skodagasse in die Alserstraße (Josefstadt) neugestaltet. 800 Quadratmeter Asphalt machen dabei Platz für drei neue Bäume, neue Beete und das Element Wasser. Planungsstadtätin Ulli Sima (SPÖ) und Bezirkschef Martin Fabisch (Grüne) gaben nun den Startschuss.
Bis Ende Oktober wird der Trude Waehner-Platz bei der Einmündung der Skodagasse in die Alserstraße (Josefstadt) neugestaltet. 800 Quadratmeter Asphalt machen dabei Platz für drei neue Bäume, neue Beete und das Element Wasser. Planungsstadtätin Ulli Sima (SPÖ) und Bezirkschef Martin Fabisch (Grüne) gaben nun den Startschuss.Sabine Hertel
Der Trude Waehner-Platz in der Josefstadt wird attraktiviert. Neue Bäume und Beete und weniger Asphalt sollen ihn für die Zukunft klimafit machen. 

Mit einem echten Kraftakt gaben Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und der Bezirkschef der Josefstadt Martin Fabisch (Grüne) heute, Donnerstag, den Startschuss zur Umgestaltung des Trude Waehner-Platzes. Obwohl hinten der Bagger stand, ließen sie es sich nicht nehmen, selbst die Muskeln spielen zu lassen und höchstpersönlich die Spaten zu schwingen.

Raus dem Asphalt, rein mit Bäumen, Beeten und Wasser

Mit der Neugestaltung des Trude Waehner-Platzes, der an der Einmündung der Skodagasse in die Alser Straße liegt, soll ein weiterer Platz in Wien klimafit werden. Das Ziel heißt auch hier: Raus aus dem Asphalt. Wie Sima betonte, eine Grunddevise ihrer Politik: "Raus aus dem Asphalt und viel mehr Begrünung und Kühlung auf Plätzen und Straßen ist die Antwort auf die auch bei uns längst spürbaren Auswirkungen der globalen Klimakrise und daher mein zentraler Ansatz in der Stadtplanung".

Für den nach der Malerin Trude Waehner benannten Platz bedeutet das, dass während der bis Ende Oktober geplanten Bauzeit rund 800 Quadratmeter der Oberfläche entsiegelt werden. Dadurch entsteht Platz für drei neue Japanische Zürgelbäume, die die bestehenden fünf Bäume ergänzen und für ein angenehmeres Mikroklima sorgen sollen.

Mehr Grün in die Josefstadt bringen auch die geplanten neuen Staudenbeete, um die herum 14 konsumfreie Sitzmöglichkeiten zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität entstehen. Die Grünflächen werden allesamt mit einer Bewässerung und einer Staudenbepflanzung versehen, wodurch der Grünraumanteil zusätzlich gesteigert wird. Für zusätzliche Erfrischung sorgen ein neuer Quellstein sowie ein neu Trinkbrunnen. 

Versetzte Telefonzelle und Mistinsel schafft Platz für Bewohner

Nach der Umgestaltung soll der Trude Waehner-Platz künftig "aufgeräumter" wirken: Schon im Frühjahr wurde die Müllsammelinsel in den gegenüberliegenden Parkstreifen verlegt. Eine der beiden Telefonzellen wird für mehr Aufenthaltsfläche aufgelassen. Die vorhandene Infosäule inklusive Bankomat sowie die dort befindliche Telefonzelle, werden im Zuge der Neugestaltung versetzt. 

Das Projekt wird zu 80 Prozent aus dem 100 Millionen Euro schweren Klimaförderprogramm der Stadt Wien "Lebenswerte Klimamusterstadt" gefördert.

"Es ist allerhöchste Zeit, etwas gegen die Klima- und Hitzekrise zu unternehmen und die Josefstadt klimafit zu machen. Der Trude Waehner-Platz wird durch die Neugestaltung ein kühler sowie schattiger Aufenthaltsraum", freut sich Fabisch.

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