Stahlwinkel traf Mann (63) im Gesicht – Lebensgefahr

Notarzthubschrauber flog den Verletzten ins Spital.
Notarzthubschrauber flog den Verletzten ins Spital.privat (Symbol)
Bei Arbeiten wurde ein 63-Jähriger mit voller Wucht von einem Stahlteil im Gesicht getroffen. Ein Teil seiner Brille durchbohrte sein Auge.

Schwerer Unfall im Bezirk Melk: Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr kam es zu einem Notarzthubschrauber-Einsatz in Feistritz. Ein Mann (63) hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.

Enkelsohn (9) schaute zu

Die Hintergründe: In einem Nebenobjekt des Anwesens einer Familie in Feistritz wird der Rahmen eines alten Garagen-Schwingtor seit mehr als 18 Jahren an eine Holzwand angestellt gelagert. Ein 63-Jähriger führte an diesem Rahmen  Demontagearbeiten durch. Sein neunjähriger Enkelsohn schaute ihm dabei zu.

Schwere Schädelverletzungen

An beiden Seiten des Rahmens waren Zugfedernpakete jeweils über einen Seilzug an Stahlwinkeln unter Zug montiert. Bei der Demontagearbeit des rechten Stahlwinkels löste sich dieser plötzlich und traf den 63-Jährigen mit der gesamten Energie der Zugfedern im Gesicht. Er erlitt schwere Gesichts- und Schädelverletzungen. Auch Teile seiner Brille drangen in das rechte Auge ein.

Enkerl schrie um Hilfe

Durch laute Schreie des Enkerls wurde dessen Mutter auf den Unfall aufmerksam. Von dieser wurde ihr Vater bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erstversorgt.

Die Verständigung und Entsendung eines Kriseninterventionsteams wurde seitens der Polizei veranlasst, der 63-Jährige landete mit lebensgefährlichen Verletzungen im Spital.

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