Mit 19 Jahren gewann Emma Raducanu die US Open. Doch schon zuvor in Wimbledon sorgte sie mit ihrem Halbfinal-Einzug als Qualifikantin für Furore. Doch neben dem Platz hat der neue Tennis-Superstar mit einem Stalker zu kämpfen.
Der Mann lief mehrfach zum Haus der Britin, hinterließ Nachrichten, schmückte den Baum im Vorgarten mit Lichterketten, lieferte Blumen ab und stahl einmal sogar einen Schuh von der Veranda. Zu seinem Unwissen gehörte dieser aber dem Vater von Raducanu.
Dieser Schuhklau wurde ihm auch zum Verhängnis, da der Vater den Mann über die Türklingelkamera entdeckte und ihn anschließend mit dem Auto verfolgte. An einer Bushaltestelle kontaktierte er die Polizei, die den Mann zur Rede stellte. Er gab an, nur ein Souvenir von Emma Raducanu gewollt zu haben.
Wie die "Daily Mail" schreibt, haben diese Vorfälle die junge Sportlerin auch getroffen. Sie wird in einem Telefonat mit einem Polizisten zitiert. "Seitdem das alles passiert ist, fühle ich mich verstört. Ich habe Angst, wenn ich ausgehe, besonders, wenn ich alleine bin. Ich habe das Gefühl, dass man mir meine Freiheit genommen hat. Ich schaue ständig über meine Schulter." In ihrem Haus fühlt sie sich nicht mehr sicher, möchte umziehen. "Ich befürchte, dass er zurückkommen könnte, deshalb möchte ich in ein Haus mit neuen Sicherheitsvorkehrungen."
Vor Gericht wurde der Mann nun schuldig gesprochen. Seine Strafe wird im kommenden Monat bestimmt. Dem Stalker wurde verboten, Emma Raducanu oder ihre Eltern zu kontaktieren. Der Mann sagte, dass er sich mittlerweile schämen würde, dass er den Tennis-Shootings-Star verärgert habe. Der Richter antwortete: "Seine Unfähigkeit zu erklären, wie er dies nicht als Belästigung ansehen konnte, ist unglaubwürdig."