Zwei Jahre lang verfolgte eine Buchhalterin aus NÖ (42) ihr Opfer, einen Steirer (34). Gestern musste sie sich deswegen in Leoben (Stmk.) vor Gericht verantworten.
Die 42-Jährige schickte dem Lehrer, wie berichtet, 280.000 Nachrichten – stalkte auch seine Familie und Freunde.
Beim Prozess erklärte die Ehefrau und Mutter sie hätte sich nach "Verdacht auf Brustkrebs, einer Fehlgeburt und Eheproblemen" in die einseitige Liebe zu dem Bodybuilder "gerettet".
Urteil: elf Monate bedingt, Therapie und Kontaktverbot. Trotz
Schuldspruch kann der 34-Jährige aber nicht aufatmen: "Ich bin
erst erleichtert, wenn sie sich an das Urteil hält und mich in Ruhe lässt."