Am Mittwoch ist ein Jugendlicher bei einer Wanderung in der Gemeinde Stall von einer Giftschlange gebissen worden. Der 15-Jährige wurde sofort in das Spital gebracht.
Das Rote Kreuz erreichte am Mittwochnachmittag die Meldung, dass ein Jugendlicher bei einer Wanderung im Mölltal von einer Giftschlange in die Hand gebissen wurde.
Die Rettungsleitstelle Kärnten forderte daraufhin umgehend einen Einsatzwagen an und kontaktierte auch die Reptilienexperten Helga Happ.
Mit Hilfe eines Fotos konnte die Schlangen-Expertin erkennen, dass es sich bei dem Tier um eine Schwarze Kreuzotter, auch Höllenotter genannt, handelt.
"In stabilem Zustand"
"Der Jugendliche befindet sich in einem stabilen Zustand", erklärte eine Sprecherin der Rettung auf Nachfrage von "heute.at".
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 15-Jährige umgehend in das Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht und dort ambulant behandelt. (wil)