Er ist einer von Amerikas beliebtesten Talkshow-Hosts. Conan O'Brian wird in den USA in einem Atemzug mit David Letterman oder Ellen DeGeneres genannt. Wer bei ihm eingeladen wird, hat es geschafft. Der Kandidat seiner Wahl nach den Golden Globes war Christoph Waltz, der sich gutmütig auf die Schaufel nehmen ließ und sogar noch ein Schäufelchen nachlegte.
Er ist einer von Amerikas beliebtesten Talkshow-Hosts. Conan O'Brian wird in den USA in einem Atemzug mit David Letterman oder Ellen DeGeneres genannt. Wer bei ihm eingeladen wird, hat es geschafft. Der Kandidat seiner Wahl nach den Golden Globes war Christoph Waltz, der sich aufgrund seines augenscheinlichen Restalkohols nach einer durchzechten Nacht mit Freund Quentin Tarantino gutmütig auf die Schaufel nehmen ließ und sogar noch ein Schäufelchen nachlegte.
geht. Aber anstatt zu sagen, dass ihm die Sonne vor lauter Freude aus dem Hintern scheint, überraschte der Austro-Star.
Er kann sich kaum aufrecht im Gastsessel halten, seine Bewegungen wirken unkoordiniert. Nur gespielt? Er sei gestern fort gewesen, um den Globe zu feiern. Mit wem er denn gefeiert habe, wollte Conan sofort wissen. "Mit Quentin!", meinte Christoph, als würde ein Wort als Erklärung genügen. "Ich kann mir vorstellen wie das ist, einen Draufzumachen", erwiderte der Gastgeber, doch Waltz unterbrach ihn "Nein, das kannst du nicht." Einen Draufmachen mit Quentin Tarantino? Wie cool ist das denn? Wir, die Zuschauer und selbst Conan O'Brian sah ein, dass es einem am Tag nach einer Party mit Quentin Tarantino nicht allzu gut gehen kann. Gestern habe es Spaß gemacht", verriet Waltz wenig überraschend. Nur am nächsten Tag halt nicht mehr.
Einen Bart als Haustier
Für den Django-Dreh ließ sich der Schauspieler einen Rauschebart wachsen. Den habe er wie ein Haustier behandelt, witzelte er. Er mochte ihn eigentlich ganz gern. Ein Schock war es erst, als er für den nächsten FilmStamperl-Saufen mit Quentin Tarantino
Dann plauderte Waltz ein wenig vom Arbeiten mit dem Regie-Genie und Macher von Kultfilmen wie "Pulp Fiction". Jedesmal, wenn Tarantino 1.000 Yard (=914,4 Meter) Film verbraucht hat, sauft seine Crew ein Stamperl mit ihm, um zu Feiern.
Tarantino, die Diva
Doch Tarantino kann auch eine Zicke und Diva sein. Handys zum Beispiel, hält er am Set gar nicht aus. Einmal piepste ein Computer beim Hochfahren. Dem Meister reichte es. "Ich hab gesagt, ich will keine Handys", soll er laut Waltz gesagt haben. Dann packte Tarantino zusammen und ging nach Hause. An diesem Tag war es mit dem Drehen vorbei. Kein Wunder, dass Waltz während der Dreharbeiten zweier Filme mit dem Regisseur nie ein Handy zu hören bekam. Nun, der Kult-Regisseur kann es sich leisten und Waltz gab zu, dass Handys am Set wirklich sehr störend sind.
Chancen auf den Oscar
Den Besuch bei Conan O'Brian machte Waltz noch berühmter als er eh schon ist. Genau solche Publicity-Stunts sind es, die den Stars beste Chancen für die Oscars garantieren. Am 24. Februar wird sich weisen, ob die Mühe und Anstrengung was gebracht hat.