Jamal Musiala mit einem Doppelpack (35., 83.), Joshua Kimmich (5.), Benjamin Pavard (10.), Sadio Mane (29.) und Serge Gnabry (43.) ließen den deutschen Serienmeister in einem beeindruckenden Bundesliga-Auftaktspiel über den klaren Sieg in Frankfurt jubeln. Auf der Torschützenliste fehlte allerdings ein prominenter Name: Thomas Müller. Der Deutsche war zwar an drei Treffern beteiligt, netzte aber nicht ein.
Dafür sorgte das Münchner Urgestein in der 24. Minute für die Szene des Spiels mit einer unglaublichen Slapstick-Einlage. Dabei war alles angerichtet, fuhr Gnabry gegen eine löchrige Eintracht-Hintermannschaft den Konter über links, sah den mitlaufenden Müller in der Mitte und spielte leicht in den Rücken des 32-Jährigen ab. Müller brachte im Fallen und bedrängt vom herangrätschenden Filip Kostic noch einen Torabschluss zustande, setzte den Ball aber an die Stange.
"Ich hab die Situation schon kommen gesehen. Serge hatte viel Zeit zum Denken", erklärte Müller nach dem Spiel das kuriose Nicht-Tor. "Der Ball von Serge war etwas kurz und dann ist es so passiert. Im Internet kursiert die Szene vermutlich schon", lachte Müller und hatte freilich recht damit. Nach dem 6:1 war der kuriose Fehlschuss leichter wegzustecken. Deshalb ergänzte Müller lachend: "Schön wäre es gewesen, wenn ich den Abpraller mit dem Kopf versenkt hätte."