In den letzten Wochen schlitterte der saudische Spitzenklub in eine echte Krise, ist nun bereits seit fünf Spielen sieglos. Zuletzt setzte es in der Liga eine 0:1-Niederlage in der Meisterschaft gegen Al-Shabab und eine 0:2-Niederlage im Rahmen der asiatischen Champions League gegen den irakischen Klub Al-Quwa Al-Dschawlya – zu viel für die Klub-Verantwortlichen, die Espirito Santo anschließend vor die Türe setzten.
Allerdings soll der Rauswurf einem "Relevo"-Bericht zufolge nicht nur sportliche Gründe haben, sondern auch die Folge einer Auseinandersetzung mit Star-Stürmer Benzema, der erst im Sommer ablösefrei von Real Madrid zum Saudi-Klub gewechselt war.
Demnach sollen der 35-jährige Star-Kicker und der portugiesische Trainer in der Halbzeitpause des Duells gegen den irakischen Vertreter aneinander geraten sein. Beide hätten sich demnach in der Kabine angebrüllt und angepöbelt. Mittlerweile folgte die Trennung von Espirito Santo, der seit 2022 im Amt war und Al-Ittihad in der abgelaufenen Saison zum Meistertitel führte. Zuvor war der 49-Jährige unter anderem bei Valencia, Porto, den Wolverhampton Wanderers oder Tottenham Hotspur tätig.
Als neuer Al-Ittihad-Coach ist nun der französische Trainer Laurent Blanc in der Favoritenrolle – ein Benzema-Landsmann. Der Klub verstärkte sich im Sommer mit Benzema, N´Golo Kante oder Fabinho von Liverpool.