Starke Winde verschärfen die Lage in Kalifornien

Die Waldbrände in Kalifornien bedrohen mehrere Städte. Die Zahl der Toten steigt auf 50 – 150.000 Menschen sind auf der Flucht vor dem Feuer.

Die Zahl der Opfer bei den Bränden in Kalifornien ist auf 50 gestiegen. In Nord-Kalifornien seien in dem Ort Paradise weitere sechs Leichen geborgen worden, sagte der Sheriff von Butte County am Dienstagabend. Damit seien allein in Paradise 48 Menschen ums Leben gekommen.

Vor wenigen Tagen waren bereits im Süden des Staats bei Malibu zwei Leichen entdeckt worden. Dutzende weitere Menschen werden noch vermisst. Einsatzkräfte gingen davon aus, dass starke Winde und die knochentrockene Landschaft, in die sich die Feuer zunehmend fressen, die Lage verschärfen dürften.

Die Betroffenen der verheerenden Brände im US-Bundesstaat Kalifornien sollen finanzielle Unterstützung vom Bund bekommen. Das entschied US-Präsident Donald Trump am Montag, wie das Weisse Haus am Abend in Washington mitteilte.

Ein Satellitenbild der NASA von den Waldbränden in Kalifornien.

Unter anderem können demnach Menschen, deren Häuser oder Geschäfte abgebrannt sind, finanzielle Hilfen des Bundes beantragen - etwa um eine vorübergehende Unterkunft oder Reparaturen zu bezahlen. Die Unterstützung solle Aufbauhilfen des Bundesstaates und auf lokaler Ebene ergänzen, hieß es.

Trump schrieb bei Twitter, er habe schnell reagieren wollen, um das Leiden der Betroffenen etwas zu mildern. Er stehe alle Betroffenen bei. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hatte die Unterstützung des Bundes angefordert.

(20 Minuten/sda)

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