Starker Rückgang bei Asylwerbern in NÖ

Auch in Traiskirchen wird heute die vereinbarte Zahl von 480 bis 500 Asylwerbern betreut.
Auch in Traiskirchen wird heute die vereinbarte Zahl von 480 bis 500 Asylwerbern betreut.Bild: Daniel Schaler

Die Zahl der in der Grundversorgung befindlichen Asylwerber (vom Höchststand 2017) ging von 15.000 auf 5.400 zurück. Statt 670 gibt es aktuell nur noch rund 400 Quartiere.

"Wir haben in Niederösterreich viel Erfahrung bei der Unterbringung von Asylwerbern und sind viel geprüft in diesem Bereich. Wenn wir über die Unterbringung von Asylwerbern in Niederösterreich reden, dann reden wir aber weder von Barbarei, noch von Schlaraffenland – beide Extreme sind falsch", betonte VPNÖ-Sicherheitssprecher, 2. Landtagspräsident Gerhard Karner im Rahmen einer Aktuellen Stunde zu Asylquartieren in der Landtagssitzung.

Und Karner weiter: "In Niederösterreich ist die Zahl der in der Grundversorgung befindlichen Asylwerber vom Höchststand 2017 mit 15.000 auf aktuell 5.400 zurückgegangen. Auch in Traiskirchen wird heute die vereinbarte Zahl von 480 bis 500 Asylwerbern betreut, ein starker Rückgang gegenüber 2015, wo noch 4.600 dort untergebracht waren."

Viel weniger Quartiere nötig

Auch die Zahl der Asylunterkünfte ist stark gesunken, so Karner: "Heute sind es rund 400 Standorte in Niederösterreich, in denen sich je nach Größe des Quartiers zwischen zwei und 80 Asylwerber aufhalten. Das bedeutet, dass im Vergleich zum Höchststand 270 Quartiere geschlossen werden konnten, weil sie nicht mehr notwendig sind." (wes)

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