Wetter

Starkregen-Gewitter im Anmarsch – im Osten krachts

In der Nacht toben weiter Gewitter über Österreich. Auch der Osten wird getroffen, besonders Starkregen könnte hier zur Gefahr werden.
29.07.2022, 20:57
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Am Freitag zog das Tief Frieda knapp nördlich von Österreich langsam in Richtung Tschechien und sorgte landesweit für unbeständiges und gewitteranfälliges Wetter. Das tiefdruckbestimmte Wetter setzt sich zunächst auch noch in der Nacht und am Samstag fort, speziell im bislang sehr trockenen Nordosten des Landes zeichnet sich laut Einschätzung der UBIMET teils ergiebiger Regen ab.

Osten wird auch getroffen

In der Nacht auf Samstag gehen zunächst noch in der Westhälfte und im zentralen Bergland teils kräftige Schauer und Gewitter nieder. Diese gehen in der Folge in teils ergiebigen Regen über, der zum Morgen hin allmählich nachlässt.

Im Osten des Landes ist es zunächst überwiegend trocken. Aber: "Hier wird es erst in der zweiten Nachthälfte nass durch kräftige Schauer und Gewitter, die besonders von teils ergiebigem Starkregen begleitet werden", warnen die Meteorologen in ihrer Prognose. Bis zuletzt blieb deshalb die Unwetter-Vorwarnstufe im ganzen Land aufrecht.

Aktuell gilt Warnstufe Rot

Gegen 21 Uhr tobten sich gleich drei Gewitterkomplexe über Österreich aus. Betroffen waren die Stadt Salzburg und der Flachgau, der nordwestliche Donauraum Oberösterreichs sowie Klagenfurt und östliche Teile Kärntens. Hier galt Warnstufe Rot!

Aktuelle Gewitter-Warnungen in Österreich. 29. Juli, 21 Uhr.
UWZ

Die weitere Prognose

Der Samstag startet in der Osthälfte trüb und nass mit eingelagerten, teils kräftigen Gewittern. Lokal kann es dabei stark regnen. Erst am Nachmittag lässt dann der Regen nach und es lockert auf. Im restlichen Land erwartet uns zunächst ein freundlicher Sonne-Wolken Mix, am Nachmittag ziehen dann aber vom Tiroler Unterland bis in die Obersteiermark und dem Salzkammergut teils kräftige Gewitter durch. Auch von den Karnischen Alpen bis zur Koralpe können Gewitter nicht ausgeschlossen werden. Besonders an der Alpennordseite sowie am Alpenostrand frischt der West- bis Nordwestwind lebhaft bis kräftig auf.

Am Sonntag beruhigt sich das Wetter. Vormittags halten sich an der Alpennordseite, speziell in Salzburg und der Obersteiermark, noch Restwolken aus denen von den Eisenwurzen über das Mariazellerland bis ins Mühl- und Waldviertel noch der ein oder andere Tropfen fällt. Daran ändert sich auch im Tagesverlauf nicht viel. Im Süden und Westen stellt sich ein Sonne-Wolken Mix ein. Im Flach und Hügelland erwartet uns ein freundlicher Tag mit Quellwolken und auch einzelnen Wolkenfeldern. Der Nordwestwind weht im Osten weiterhin lebhaft bis kräftig, schwächt sich aber im Tagesverlauf ab.

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Der Montag beginnt zunächst verbreitet sonnig. Lediglich im Norden halten sich Restwolken aus denen einzelne Schauer fallen. Im Tagesverlauf beginnt es dann besonders über den Bergen zu quellen und Nachmittags muss von Salzburg bis zum Alpenostrand mit lokalen Hitzegewittern gerechnet werden, welche es vereinzelt auch bis ins Flachland schaffen. Im Süden und Westen verläuft der Tag aber bei einem Mix aus Sonne und Wolken meist freundlich. Im Osten weht der Wind schwach bis mäßig.

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