Starkregen hat Kärnten fest im Griff

Nach den heftigen Regenfällen, die in der Nacht auf Mittwoch über mehrere Bundesländer niedergingen, bleibt die Lage in Oberkärnten angespannt. Es kam zu einem Murenabgang. Die Niederschläge sollen bis Donnerstag anhalten.
Nach den heftigen Regenfällen, die über mehrere Bundesländer niedergingen, bleibt die Lage in Oberkärnten angespannt. Es kam zu einem Murenabgang. Die Niederschläge sollen bis Donnerstag anhalten.

Nach intensiven Regenfällen ist am Mittwochnachmittag im Bereich der Plöckenpass-Straße im Bezirk Hermagor eine Mure abgegangen. Nach Angaben der Bezirkshauptmannschaft musste die Straße gesperrt werden, am Donnerstag wird der Landesgeologe die Situation an Ort und Stelle begutachten.

An der Messstation Plöcken wurden seit Beginn der Regenfälle bereits mehr als 270 Millimeter Niederschlag registriert, in Kötschach Mauthen waren es mehr als 200 Liter. Auch in der Nacht auf Donnerstag wurden weitere intensive Niederschläge erwartet, laut Meteorologen könnten wieder Mengen zwischen 80 und 100 Liter je Quadratmeter zusammenkommen.

Der Verbund hat vorsorglich bereits am Dienstag damit begonnen, die Stauräume bei den Draukraftwerken Rosegg, Feistritz und Edling (Völkermarkter Stausee) abzusenken, um Überschwemmungen wie 2012 in Lavamünd vorzubeugen. Die Pegelstände wurden um rund 2,5 Meter abgesenkt.

Nächster Schub am Freitag und Samstag

Nach einer erwarteten kurzen Regenpause dürfte es laut Prognosen von Freitag auf Samstag wieder heftig regnen, besonders stark im Lesach-, Gail- und oberen Drautal sowie im Bereich des Loiblpasses. An der Gail könnte es zu einem zehnjährlichen Hochwasser kommen.
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