Im Osten von Japan hat ein "beispielloser" Starkregen mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Die sintflutartigen Regenfälle haben laut Behörden am späten Donnerstagabend begonnen. Am Freitag wurde weiter vor Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt. Besonders schlimm hat es die Region Chiba erwischt – dort wurde zum ersten Mal die höchste Warnstufe für Starkregen ausgerufen. Mindestens zwei Menschen werden noch vermisst.
Am Flughafen Tokio-Narita mussten über Nacht tausende Reisende ausharren, weil kein Flugzeug starten konnte. In den Städten Ichikawa, Kashiwa und Sakura sind dutzende Häuser überschwemmt worden. Schon am Donnerstag hat die staatliche Wetterbehörde davor gewarnt, dass der Starkregen vermutlich "ein beispielloses Ausmaß" erreichen werde.