Starkregen: Spital nicht erreichbar

Bild: Tirol Kliniken

Nach den heftigen Regenfällen am Dienstag Abend bzw in der Nacht auf Mittwoch sind riesige Gerölle in Tirol niedergegangen. Die Brenner Straße (B182) sowie die Straße nach Hochzierl mussten gesperrt werden, die Zufahrt zum Hochzirler Spital ist nicht befahrbar. Die Aufräumarbeiten dauern noch bis Mittwochnachmittag.

Das Tief "Ella" brachte in den letzten 24 Stunden teilweise enorme Regenmengen von mehr als 70 Liter pro Quadratmeter. Nach den heftigen Regenfällen am Dienstag Abend bzw in der Nacht auf Mittwoch sind riesige Gerölle in Tirol niedergegangen. Die Brenner Straße (B182) sowie die Straße nach Hochzierl mussten gesperrt werden, die Zufahrt zum Hochzirler Spital ist nicht befahrbar. Die Aufräumarbeiten dauern noch bis Mittwochnachmittag. 

Wie der ÖAMTC mitteilt, sind die Behinderungen bei Straßenkilometer 12,8 zwischen Innsbruck-Süd und Schönberg. Die Straße wurde vorsorglich gesperrt, die Strecke kann über die Brennerautobahn A13 umfahren werden. Voraussichtlich soll der Streckenabschnitt im Laufe des Vormittags wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Zufahrt zu Spital gesperrt

Wegen der starken Regenfälle ist es im unteren Teil der Zufahrt nach Hochzirl schon Dienstagabend zu einem Steinschlag gekommen. Deshalb ist derzeit die Zufahrt zum Krankenhaus bis voraussichtlich 15 Uhr gesperrt.

Grund sind Aufräum- und Hangsicherungsarbeiten. Der Krankenhausbetrieb laufe laut Aussendung aber völlig normal. Trotzdem: Am Mittwoch werden keine Patienten entlassen oder neu aufgenommen. Besucher können das Krankenhaus erreichen, indem sie den Zug bis zur Haltestelle Hochzirl nehmen und die restliche Strecke zu Fuß bewältigen.

Bis zu 80 Liter/Quadratmeter

Das Tief „Ella“ brachte laut dem Wetterdienst UBIMET in den vergangen 24 Stunden regional große Regenmengen von mehr als 70 Liter pro Quadratmeter. Am meisten regnete es dabei im Bereich der Hohen Tauern, in Kolm Saigurn kamen bislang schon mehr als 80 Liter pro Quadratmeter zusammen, sowie im Semmering-Wechsel- Gebiet. Dort verursachten starke Gewitter bereits am Dienstagnachmittag kleinräumige

Überflutungen und Vermurungen.

Überflutungen im Semmering-Gebiet

„In Kolm-Saigurn in den Hohen Tauern in Salzburg schüttete es seit gestern gut 83 Liter pro Quadratmeter“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. „Aber auch in Bad Gastein und am Semmering wurden mehr als 70 Liter gemessen, generell gab es in den Alpen allerdings recht verbreitet 30 Liter und mehr.“ Speziell im Semmering-Wechsel-Gebiet verursachten zudem kräftige Gewitter schon am Dienstagabend kleinräumige Überflutungen und Muren. Im Gebirge kehrte der Winter ein, am Sonnblick fielen bis Mittwochfrüh 20 Zentimeter Neuschnee.

Der Dauerregen klingt unter allmählicher Abschwächung langsam ab, bis zum Donnerstag beruhigt sich das Wetter überall. In der Nacht auf Freitag können in vielen Regionen die Perseiden beobachtet werden.

Tunnel wegen Regens offen

Wegen der starken Regenfälle hat die Asfinag sich entschlossen, den Arlbergtunnel zu öffnen, weil die Autofahhrer den Pass nicht überqueren können. .

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