Ein harter Arbeitstag für Kitzbühel-Turnierdirektor Alexander Antonitsch.
Innerhalb von einer Stunde sagten mit Casper Ruud (NOR) und Matteo Berrettini (ITA) die Nummer 1 und 2 des ATP-250-Turniers in der "Gamsstadt" ab.
Das Duo hatte zuvor am Sonntag in Gstaad um den Turniersieg gerittert. Ruud gewann das Duell in drei Sätzen, zog dann sein Antreten in Kitzbühel wegen länger anhaltender Schulterprobleme auf Anraten der Ärzte kurzfristig zurück. "Es tut uns unglaublich leid. Casper hätte seinen Titel gern verteidigt. Er hat in dieser Woche zu viele Schmerzmittel einnehmen müssen. Ohne Pause würden sich die Schulterprobleme verschlimmern", ließ sein Vater und Coach Christian ausrichten.
„"Die Absage tut richtig weh"“
"Auch wenn man weiß, dass solche Sachen im Sport immer wieder passieren können, ist es ein echter Schock für uns. Die Absage tut richtig weh", meinte Turnierdirektor Alexander Antonitsch.
Nicht einmal eine halbe Stunde später kam der nächste Schocker, sagte auch Berrettini sein Antreten für das am Monatg startende Samdplatz-Turnier ab.
Die Absagen haben auch Auswirkungen auf das Turniertableau. Dominic Thiem trifft zum Start nicht auf Richard Gasquet. Der Franzose zählt durch die Absagen plötzlich zu den gesetzten Spielern und trifft aus Sebastian Ofner, der wie Gerald Melzer (Erstrunden-Gegner Yannick Hanfmann) die Quali meisterte.
Thiem trifft am Dienstag (ab 19.30 Uhr) auf den russischen Lucky Loses Alexander Shevchenko.