Es geht los: Am Samstag findet österreichweit der 1. lange Einkaufssamstag im Advent statt. Der Handel zeigt sich optimistisch, hofft, das Vorjahresergebnis übertreffen zu können.
Die Wiener Mariahilfer Straße verwandelt sich am Samstag in eine Fußgängerzone - und in ein Shopping-Schlachtfeld. Der 1. Einkaufssamstag im Advent dürfte auch heuer stark frequentiert werden. Neben den Einkäufern werden auch tausende Touristen in der Bundeshauptstadt erwartet.
Seitens der Stadt und der Polizei wurde daher in Teilen der Inneren Stadt, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund ein partielles Busfahrverbot verhängt. Ausgenommen sind nur jene Busse, die vorab eine Einfahrkarte bestellt haben. 1200 Lenker haben einen solchen Ausweis erhalten. Verkehrschaos soll so verhindert werden.
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Handel optimistisch
Schmuck, Uhren, Parfum, Gutscheine, Bücher, und allerhand Tech-Schnick-Schnack sind auch in diesem Jahr wieder die beliebtesten Weihnachtsgeschenke der Österreicher. Pro Kopf sind etwa 400 Euro für Präsente budgetiert. Im Vorjahr wurden im Weihnachtshandel 1,57 Milliarden Euro umgesetzt. Dieser Wert solle heuer leicht übertroffen werden, schätzt die Wirtschaftskammer.
Spielzeughandel optimistisch
Man gehe von einem hohen Niveau aus, der Einbruch der Jahre 2005 bis 2008 sei damit Geschichte, sagte Johannes Schüssler, Ausschussvorsitzender der Berufsgruppe Spielwarenhandel in der Wirtschaftskammer (WKÖ).
Warten auf gutes Wetter
Während das schöne Wetter am Samstag den Kaufleuten auf der Mariahilfer Straße regen Kundenandrang bescheren dürfte, blicken Sportartikelhändler eher frustriert auf den Wetterbericht. . "Es muss immer rechtzeitig warm oder kalt sein", sagte der zuständige Sparten-Obmann Ernst Aichinger.
Dabei hofft man gerade bei den Sportartikelhändlern auf das Weihnachtsgeschäft: Laut Statistik Austria sind die Umsätze des Sportartikelhandels von Jänner bis September nach vorläufigen Zahlen real um 4,6 Prozent zurückgegangen, nominell gab es ein Plus von 2,4 Prozent.