Startup angelt mit Lachs aus dem 3D-Drucker Kunden

Das 3D-Gerät presst den Fisch auf den Teller.
Das 3D-Gerät presst den Fisch auf den Teller.zVg
Kunstfisch soll Problem der Überfischung lösen, gesund sein und dabei auch noch vorzüglich schmecken.

Gegen den Strom schwimmen – das ist wohl das Motto des Wiener Teams von "Revo Foods": Mit künstlichem Fisch aus dem 3D-Drucker will es nicht nur Feinschmecker ködern, sondern auch gleich die überfischten Weltmeere schonen. Demnächst kann man den pflanzenbasierten Lachs aus elf Bestandteilen wie Erbsenprotein, Algenextrakt, Pflanzenölen und Ballaststoffen im Supermarkt kaufen. Auch Thunfisch aus dem 3D-Drucker ist schon im Anschwimmen.

"Heute" hat den Fake-Räucherlachs vorab probiert. Reporterin Marlene schnappte sich ein Häppchen. Fazit: Optisch noch etwas künstlich, bei Konsistenz und Geschmack aber schon sehr originalgetreu – ein schmackhafter Köder für Veganer.

Kunstfisch soll gesund sein

Das Startup, das in einer Finanzierungsrunde kürzlich 1,5 Millionen Euro lukrierte, wurde 2020 gegründet und expandiert seither konstant. Für CEO Simsa Robin ist die Entscheidung zu einem künstlichen Fischprodukt nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch der persönlichen Gesundheit. "Im Gegensatz zu vielen Meeresfischen enthalten unsere Produkte keinerlei Schwermetalle", so Robin. Durch ausgewählte pflanzliche Inhaltsstoffe sei zudem ein hoher Anteil an gesunden Omega3-Fettsäuren gewährleistet. 

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