Statt Brücke: Seilbahn über Donau in Linz?

Dass er nicht offen für spezielle Ideen wäre, kann man dem neuen Linzer Verkehrs-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) nicht vorwerfen. So ließ er etwa prüfen, ob nicht der Bau einer Seilbahn über die Donau den Wegfall der Eisenbahnbrücke kompensieren könnte, berichtet die "Bezirksrundschau".
Dass er nicht offen für spezielle Ideen wäre, kann man dem neuen Linzer Verkehrs-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) nicht vorwerfen. So ließ er etwa prüfen, ob nicht der Bau einer Seilbahn über die Donau den Wegfall der Eisenbahnbrücke kompensieren könnte, berichtet die "Bezirksrundschau".

Als Vorbild für diesen kurios anmutenden Plan dienten London (Großbritannien) und Koblenz (Deutschland). Einzig: Umgesetzt wird der Plan – er wäre relativ schnell zu realisieren – allerdings eher nicht. Denn das Projekt würde 10 Millionen Euro verschlingen.

Zudem ist zweifelhaft, ob vor allem Radfahrern mit einer Seilbahn geholfen wäre. Hein selbst würde lieber eine Geh- und Radfahrer-Brücke bauen. Aber weil auch die rund 10 Millionen Euro kostet, ist das angesichts der klammen Linzer Stadtkasse ebenfalls eher unrealistisch.

Übrigens: Schon 2005 gab es solche Pläne, sie scheiterten am Veto von FPÖ, SPÖ und ÖVP.
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