Das Todesurteil war bereits 2015 gefallen, auch im Berufungsgericht gab es wenig Hoffnung für den 22-jährigen Sextäter. Doch die Mutter des Vergewaltigungsopfers schlug vor: Hochzeit statt Hinrichtung. Wenn der Täter ihre Tochter heiraten, ihr eine Wohnung im Wert von umgerechnet 125.000 Euro kaufen und "immer lieb zu ihr" sein würde, werde sie ihre Anzeige zurücknehmen. Der Angeklagte brach daraufhin in Tränen aus und nahm den Vorschlag sofort an.
Im Gericht versprach er, das Mädchen zu lieben und ein guter Gatte zu sein. Er muss noch zwei Jahre im Gefängnis bleiben, darf für die Hochzeit aber hinaus. Das berichtete die APA unter Berufung auf die Tageszeitung "Iran".