Statt neuer Uniform: AUA heizt den Mitarbeitern ein

Über den Wolken muss die Kälte für das AUA-Personal nicht mehr grenzenlos sein: Die Fluglinie baut eine Heizung in ihre Airbusse ein. Um diese zu finanzieren, liegen die neuen Uniformen auf Eis.

Das Erstaunen war groß, als der neue AUA-Chef Kay Kratky kurz nach seinem Antritt die schicken Uniformen von Star-Designerin Marina Hoermanseder (29) abbestellte. "Heute" erfuhr nun, warum diese Maßnahme die Mitarbeiter Kratky gegenüber auftauen lassen könnte.

Als der CEO mitbekam, dass es bei Langstreckenflügen Minusgrade in der Bordküche der Airbusse hat, sah er akuten Handlungsbedarf. Da der Einbau von Heizungen jedoch teuer ist, wurde zur Finanzierung die Produktion von 3.500 neuen AUA-Uniformen (besteht je Mitarbeiter aus 20 Teilen) auf unbestimmte Zeit verschoben.

Hat Hoermanseder ihre Entwürfe also für den (Bord-)Mistkübel gezeichnet? "Nein, wir haben ihr die Designs abgekauft und werden sie zu einem späteren Zeitpunkt schneidern lassen", stellte ein AUA-Sprecher gegenüber "Heute" klar. Bis es so weit ist, gibt’s neben den Heizstrahlern noch WLAN auf EU-Flügen. Außerdem werden für das Bodenpersonal bei den Check-ins 60 bis 80 Tablets gekauft.

Gute Aussichten auch für die Stewardessen: Sie bekommen gesündere Schuhe, die Druck- und Temperaturunterschiede ausgleichen können. Auch ohne Haute-Couture-Uniform schaut die AUA mit diesen Neuerungen nicht schlecht aus der Wäsche.

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