Österreich

Stau-Chaos in und um Linz dauert noch bis zum Sommer

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:43

Es kostet Nerven und ganz viel Zeit - Pendler, die nach Linz wollen, haben derzeit wenig zu lachen. Auch am Montagmorgen staute es an den Einfahrten nach Linz. Besserung ist kaum in Sicht.

Es kostet Nerven und ganz viel Zeit – Pendler, die nach Linz wollen, haben derzeit wenig zu lachen. Auch am Montagmorgen staute es an den Einfahrten nach Linz. Besserung ist kaum in Sicht.

Bis nach Abwinden-Asten standen die Autos auf der B 3, Zeitverlust bis zu 90 Minuten. Auf der A7 kam es vom Mühlviertel kommend ebenso zu erheblichen Behinderungen, wie auf der B127 zwischen Treffling und Dornach und der B126 zur Voest.

Aber auch auf der A1 staute es bis nach Haid (Bez. Linz-Land). Nach Einschätzung des Autofahrer-Clubs ÖAMTC wird sich das tägliche Stau-Chaos zumindest bis zum Sommer fortsetzen. Erst dann bringt die Urlaubszeit eine Erleichterung.

Der ÖAMTC macht die heimische Verkehrspolitik für den Stau-Wahnsinn verantwortlich. Es gebe keine Park&Ride-Anlagen um Linz mit ausreichend Plätzen, Öffi-Anbindungen seien mangelhaft. Damit wird es Pendlern schwer gemacht, aufs Auto zu verzichten. Der Linzer Verkehrs-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) allerdings sieht die Möglichkeiten der Stadt ausgeschöpft.

"Es sind nur noch Feinjustierungen möglich", sagte er am Montag. Allerdings verweist er auch auf die Tatsache, dass von den 110.000 Pendlern, die täglich nach Linz fahren, noch immer 74 Prozent mit dem Auto kommen. Zum Vergleich: Nur 43 Prozent der Linzer fahren mit den Auto.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen