Tausende Pendler nach Linz standen Montagfrüh genervt im Stau. Weil am Vorabend ein paar Felsbrocken (jeder bis zu sechs Kilo schwer) auf die B127 kurz vor Linz gestürzt waren, musste die Hauptverkehrsverbindung vom Mühlviertel in die Landeshauptstadt aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.
Die Autofahrer wurden über Gramastetten (Bez. Urfahr- Umgebung) oder über Eferding umgeleitet. Doch die Ausweichrouten waren komplett überlastet – Folge: Verzögerungen bis zu einer Stunde. Experten untersuchten Montagvormittag die Felswand, um zu klären, warum sich die Steine gelöst hatten. Mittags wurde die Strecke wieder freigegeben.
Bohrungen schuld?
Bei der Suche nach der Ursache meldeten sich auch Westring-Gegner zu Wort. Sie vermuten, dass Probebohrungen schuld gewesen seien.
"Bei Sprengungen wäre es noch schlimmer", so Rupert Frechinger. Experten sehen das anders. Sie sind sicher, dass die derzeitigen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht den Felssturz ausgelöst haben.