Urlauber stecken in kilometerlangen Staus

Am Wochenende kommt es in Österreich zu massiven Staus und Verkehrsverzögerungen. (Symbolbild)
Am Wochenende kommt es in Österreich zu massiven Staus und Verkehrsverzögerungen. (Symbolbild)Bild: picturedesk.com
Aufgrund des Ferienbeginns in Bayern haben sich auf Österreichs Straßen massive Staus gebildet. Urlauber brauchen viel Geduld.

Wie befürchtet sorgte der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg auf Österreichs Straßen für Mega-Staus. Autoclubs hatten für dieses Wochenende schon vorgewarnt. Es sei der vorläufige Höhepunkt im Sommerreiseverkehr zu erwarten.

Die prognostizierten Hotspots: A 14 Rheintal/Walgau Autobahn, S 16 Arlberg Schnellstraße, A 12 Inntal Autobahn, A 13 Brenner Autobahn, A 11 Karawanken Autobahn, A 9 Pyhrn Autobahn sowie die A 4 Ost Autobahn. Bis Ende August ist darüber hinaus auch mit ständigem Rückreiseverkehr zu rechnen.

Tatsächlich brauchen Autofahrer viel Geduld, in mehreren Bundesländern wurden Staus und Verzögerungen gemeldet. Bereits in den frühen Morgenstunden kam es zu dichtem Kolonnenverkehr, berichtet der ÖAMTC.

Die Wartezeit vor der Grenze bei Suben (A3/A8) betrug eine dreiviertel Stunde. Auf der deutschen A8 ging es teilweise ab Traunstein nur im Schritttempo voran. In Salzburg stockte der Verkehr abschnittsweise auf der Tauern Autobahn (A10) vom Walserberg bis Anif, in weiterer Folge zwischen Hüttau und dem Tauerntunnel sowie vor der Mautstelle St. Michael.

In Kärnten baute sich vor dem Karawankentunnel ein rund sieben Kilometer langer Stau auf, der Zeitverlust belief sich hier auf gut eine Stunde. Auch aktuell (Stand: 20 Uhr) müssen Reisende noch etwa eine Stunde auf die Einreise nach Österreich warten.

Lange Grenzwartezeiten

Noch mehr Geduld benötigten die Autofahrer allerdings in Slowenien vor den Grenzübergängen zu Kroatien, so der ÖAMTC. So betrug der Zeitverlust auf der Strecke von Ptuj bis zum Grenzübergang Macelj Richtung Zagreb zeitweise zwei Stunden, von Laibach kommend warteten die Reisenden gut eineinhalb Stunden vor dem Grenzübergang Obrežje.

Im Lauf des Samstagvormittags nahm auch der Verkehr auf anderen Transitrouten zu. So ließen Autofahrer in Richtung Süden auf der Pyhrn Autobahn (A9) vor der Tunnelkette Klaus Zeit liegen, weiter südlich wurde der Verkehr vor dem Bosrucktunnel nur mehr blockweise abgefertigt.

Auf der Ost Autobahn (A4) führten Unfälle zu Verzögerungen auf dem Weg nach Ungarn: Bereits in der Früh ereignete sich ein Unfall unmittelbar vor der Grenze bei Nickelsdorf. Mit knapp drei Kilometer Länge hielt sich der Stau noch in Grenzen. Am Vormittag baute sich nach einem Crash im Bereich des Parkplatzes Maria Ellend in kurzer Zeit ein Stau von rund sieben Kilometern Länge auf, obwohl die Unfallstelle rasch wieder geräumt war.

Gegen 10 Uhr machten sich dann auch die Heimreisenden bemerkbar: Auf der Tauern Autobahn gab es nach Informationen des Clubs vor der Mautstelle St. Michael einen kurzen Rückstau in Richtung Salzburg, vor dem Grenzübergang Walserberg betrug die Wartezeit eine halbe Stunde. Auch auf der Inntal Autobahn (A12) kam es vor Kufstein zu ersten Verzögerungen.

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(red)

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