Ärger, weil Schaulustige Unfallstelle behinderten

In Linz gab es am Sonntag einen Verkehrsunfall. Dabei wurden eine Frau (63) und ein Mann (40) schwer verletzt. Schaulustige behinderten die Unfallerhebung.
Ein 40-jähriger Linzer fuhr am Sonntag kurz vor 19 Uhr mit seinem Pkw auf der Wiener Straße in Richtung stadteinwärts und wollte bei der Kreuzung mit der Lunzerstraße diese in gerader Richtung übersetzen.

Dabei stieß er mit dem Pkw einer 63-jährigen Linzerin zusammen, welche mit dem Fahrzeug stadtauswärts fuhr und bei der Lunzerstraße in diese nach links einbiegen wollte.

Ampel herausgerissen



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Beim Zusammenstoß wurde der Pkw der Linzerin einige Meter zurückgeschleudert.

Der Pkw des 40-Jährigen kam von der Fahrbahn ab und riss dort eine Fußgängerampel aus der Verankerung.

Der Lenker und die Lenkerin erlitten schwere Verletzungen, sie wurden ins UKH bzw. den Med. Campus III in Linz eingeliefert.

"Die Unfallerhebungen wurden von vielen Schaulustigen behindert, welche Film- und Fotoaufnahmen anfertigen wollten", so die Polizei in einer Aussendung.

In Deutschland hatte ein Fall für Aufsehen gesorgt. Dort passierte im Mai ein tödlicher Unfall. Als andere Autofahrer das Handy zückten, ging der Polizist zu Filmenden und fragte: "Möchten Sie gern die Leiche sehen?"

(rep)

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