Der Erfinder des beutellosen Staubsaugers, James Dyson, hat sich zwei Wochen vor dem Referendum Großbritanniens zum möglichen EU-Austritt zu Wort gemeldet. Er ist klar für einen "Brexit". Das Land könne ohne Brüssel "mehr Wohlstand und mehr Jobs" schaffen, so der Selfmade-Milliardär.
Der Erfinder des beutellosen Staubsaugers, James Dyson, hat sich zwei Wochen vor dem Referendum Großbritanniens zum möglichen EU-Austritt zu Wort gemeldet. Er ist klar für einen "Brexit". Das Land könne ohne Brüssel "mehr Wohlstand und mehr Jobs" schaffen, so der Selfmade-Milliardär.
Dyson sieht die Chance für London, bei einem möglichen EU-Austritt "die Kontrolle über sein Schicksal" wiederzuerlagen. "Ich glaube, die Kontrolle ist die wichtigste Sache in Leben und Wirtschaft".
Als "Blödsinn" bezeichnete er Warnungen der EU-Befürworter, die in einem Austritt einen Einbruch im Außenhandel Großbritanniens prophezeien.
Sollte die EU Zölle einführen, "werden wir im Gegenzug dasselbe machen". Und weiter sagt er: "Die EU würde dann wirtschaftlichen Selbstmord begehen, weil wir für 100 Milliarden Pfund importieren und nur für 10 Milliarden Pfund exportieren, so Dyson.
Bereits 13 Nobelpreisträger haben in einem offenen Brief vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU gewarnt. Letzten Umfragen zufolge gibt es am 23. Juni bei der Abstimmung ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Befürwortern und den Gegnern eines EU-Austritts.