Steiermark kämpft gegen Windpark

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Die Steiermark opfert immer mehr Landschaftsschutzgebiete zugunsten umstrittener Projekte.

Windräder statt Bäume: Christian Schuhböck, Generalsekretär der Natur und Landschaftsschutzorganisation "Alliance For Nature" hat es nicht einfach. Immer öfter muss er für Nationalparks und Schutzgebiete kämpfen.

Fünf Jahre dauerte es, bis er die "Semmeringbahn mit umgebender Landschaft" zum UNESCO-Welterbe durchgeboxt hat. Beim "Grünen See/Hochschwab" waren es sogar neun Jahre.

Verteidigung steht im Vordergrund

In den 80er Jahren war die Errichtung von nationalen und internationalen Schutzgebieten Priorität. Heute muss er diese gegen technogene Projekte verteidigen.

Das Landschaftsschutzgebiet "Stuhleck-Pretul" in der Obersteiermark wurde wegen dem umstrittenen "Semmering-Basistunnel" auf ein Drittel seiner ursprünglichen Größe verkleinert.

"Grüne Mark darf nicht aufgegeben werden"

Bei dem strittigen Vorhaben "Windpark Stuhlalpe" hätte man sich nicht einmal die Mühe gemacht, das regionale Schutzgebiet per Verordnung zu verkleinern. Aufgrund einer Verordnung der steirischen Landesregierung, die Entwicklungsprogramme für Windenergie fördern soll, werden 17 der 20 Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet "Ammering - Stubalpe" errichtet.

Schuhböck fordert, dass die Grüne Mark nicht aufgegeben werden darf. Ansonsten dürfte es mit der blühenden Herrlichkeit der Steiermark bald vorbei sein. (ds)

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